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Für Einsteiger


Hier findest du erste, grundlegende Informationen, welche Dir den Einstieg erleichtern sollen und auch beim Wunsch etwas tiefer zu gehen, erste Zusatzinformationen liefert. Knapp. Ohne zu tief ins Detail zu gehen. Für den Einstieg eben.

Ein paar ernstere Worte zum Anfang, bevor wir zum Spaß kommen:

Grundsätzlich ist DiscGolf ein Sport, der viele "Freigeister" und naturverbundene Menschen anzieht.

Daher möchten wir nur die aller nötigsten Grundsätze ansprechen:

Die erste und wichtigste Regel überhaupt: PASSANTEN (und Objekte) HABEN IMMER VORRANG! Es ist egal, wie lange ihr warten müsst! Das Wohl Aller steht über Allem! Denkt daran: selbst der Weltspitze passiert es, dass mal ein Wurf total daneben geht (also komplett andere Richtung). Bewahrt andere und euch daher vor solchen Situationen!

DiscGolf ist Familie! Seid freundlich und tolerant mit euren Mitsäugetieren! Wir duzen uns und jeder ist willkommen!

Wer DiscGolf spielt, repräsentiert den Sport. Verhaltet euch bitte dementsprechend! Hektik ist auf einem DiscGolf-Kurs sowieso nicht angebracht.


1) Disc Kunde

 

Im Disc Golf gibt es verschiedene Arten von Discs. Putter - Midrange - Fairway Driver - Distance Driver. Diese werden für unterschiedliche Distanzen und Würfe benötigt. Wobei der Putter eine weit kürzere Entfernung  als ein Distance Driver fliegt.

Es gibt verschiedene Marken wie Latitude 64, Discraft, MVP und Prodigy um nur einige zu nennen.

 

Die Discs unterscheiden sich aber auch im wesentlichen durch Ihre Flugeigenschaften. Es gibt Overstable - Stable - Understable Discs.

 

Für Einsteiger und Beginner, empfiehlt sich eher eine Understable Disc. Es gibt verschiedene Beginner Sets mit drei Discs. Putter, Midrange und Fairway Driver. Solche Sets sind bei unseren Partnershops erhältlich.

1) Putter - Annäherung und einlochen.

2) Midrange Driver - Annähern und mittlere Distanzen kontrolliert überwinden.

3) Fairway Driver - Für den halbwegs kontrollierbaren Distanzwurf über fortgeschrittene Distanzen

4) Distance Driver - für die wirklich weiten Distanzen.

Für Anfänger reichen oft 1-2 Discs um sich ein solides Bild des Sports machen zu können und ja, auch Spaß zu haben. Dies ist immer ein Putter (die wichtigste Disc im Spiel!) und wahlweise ein Midrange- oder Fairway- Driver.

Erklärung der Zahlen auf den Discs

Speed (1 bis 14)

Mit dem Speed wird die Geschwindigkeit der Scheibe angegeben. Je höher dieser Wert, umso weiter der Flug – potenziell jedenfalls. Über diesen Wert kannst Du bestimmen, wie viel Geschwindigkeit und Kraft Du erzeugen und über den Arm in die Scheibe bringen musst. Aber wie Du Dir dabei wohl denken kannst: Von nichts kommen keine 85 Meter oder mehr …

Glide (1 bis 7)

Mit dieser Zahl werden die Gleit- also die Schweb-Fähigkeiten der Scheibe beschrieben. Dieser Wert wird dann wichtig, wenn die Scheibe langsam in den Sinkflug über geht, weil die Schub-Energie des Abwurfs allmählich nachlässt. Auch hier gilt: Je größer der Glide-Effekt, desto weiter wird die Disc noch kommen. Damit verbunden sind aber auch eine größere Flughöhe, eine stärkere Abbremsung und eine Veränderung der Flugrichtung. Deswegen sind Scheiben mit hohen Glide-Werten gut bei schwereren Modellen, starkem Rückenwind und dann, wenn Du eine weitere Distanz bei einer niedrigen Armgeschwindigkeit überbrücken willst.

Turn (+1 bis -6)

Der Turn-Wert zeigt an, wie weit die Scheibe bei Flugbeginn nach rechts abdriftet. (Grundvoraussetzung ist dabei ein Rückhandwurf mit der rechten Hand). Je höher die Zahl (+1), desto weniger neigt die Scheibe dazu. +1 wird dabei als extrem overstable, -6 als sehr understable gerechnet. Diese Turn-Eigenschaft betrifft alle Driver (wenn auch nicht im gleichen Ausmaß), da sie der Turn länger in der Luft hält. In der Konsequenz bedeutet ein höherer Turn, dass die Disc nicht nur eher rechtslastig fliegt; sie kommt bei niedrigeren Geschwindigkeiten auch auf eine größere Weite. Allerdings ist das mit einer starken Windanfälligkeit und einer geringeren Kontrolle bei viel Speed verbunden.

Fade (0 bis 5)

Der Fade ist der Gegenspieler vom Turn und drückt aus, wie weit sich die Disc am Flugende nach links neigt. Ein Wert von 0 zeigt einen fast geraden Flug an. Ein 5-er Wert dagegen weist auf ein deutliches Nach-Links-Kippen hin. Daraus ergibt sich, dass das Spielgerät bei einem hohen Fade-Wert nicht so sehr turnt und kontrollierter, aber sehr wahrscheinlich auch nicht ganz so weit fliegen wird. Deswegen bietet sich eine Scheibe mit hohem Fade bei viel Gegenwind, einem vergleichsweise geringen Spielrisiko und bei Vorhandwürfen mit weniger Geschwindigkeit nach vorne, aber mehr Spin an.

 


2) Wurf Techniken

 

Es gibt mehrere Wurftechniken. Grundlegen wird die Backhand oder Forehand (Sidearm) verwendet. Die Stellung der Disc beim Release, beeinflusst auch das Flugverhalten der Scheibe. Es gibt den Hyzer, Anhyzer oder Flat.

                                       Backhand                                                                                                       Forehand (Sidearm)

(An-) Hyzer

Nicht nur die Stable-, Speed-, Glide-, Turn- und Fade-Werte sind beim Discgolfen wichtig. Auch die Art des Wurfes entscheidet wesentlich mit darüber, ob die Disc im Sinne der Disc Golf Spielregeln schnell und effizient ankommt. Dabei lässt sich der Neigungswinkel verändern, indem Du die Disc mit einer zur Erde geneigten Außenkante spielst.

Dieser Hyze (rechtshändig geworfene Rückhand) sorgt für eine deutliche Linkskurve. Oder Du spielst einen Anhyzer, bei dem die Du die Disc in die andere Richtung, also vom Boden weg neigst. Dann ist eine mehr oder weniger starke Rechtskurve die Konsequenz.

Der richtige Grip


3) Parcours Kunde

 

Ein Parcours besteht in der Regel aus 9 , 12, 15 , 18 oder mehr Bahnen. Es gibt einen Abwurftspot (Tee), von wo man die Scheibe Richtung Zielkorb wirft. Jede Bahn ist durch eine Beschilderung beschrieben.

 


4) Der richtige Stand


5) Ausrüstung

Wichtigster Aspekt ist die Wahl von geeignetem Schuhwerk. Die Wiesen können bei oder nach Regen und sogar bei schönstem Sommerwetter (etwa bis mittags) sehr feucht sein. Daher sind wasserabweisende, besser wasserdichte Schuhe unbedingt zu empfehlen. Bei den (sehr wenigen!) SpielerInnen, die bisher keinen Spaß am Disc Golf gefunden haben, ist dies meist auf das falsche Schuhwerk zurückzuführen gewesen. Flip Flops, dünne Leinenschuhe oder Ballerinas sind grundsätzlich völlig ungeeignet; wenigstens Sportschuhe sind erforderlich. Bei oder nach Regenwetter können auch Gummistiefel sinnvoll sein. An das Wetter sollte man selbstverständlich auch die restliche Kleidung anpassen. Wind- und/oder wasserdichte Jacken sind – wie bei anderen Outdoor-Sportarten – vorteilhaft.